Ist Sport Mord?

Es scheint ein Fluch über meiner Sportlerkarriere zu liegen. Als ich voller Motivation, (bereits im Dezember!) das Snowboard entstaubte und in Zermatt auf die Piste stellte, knackste ich mir wohl aus Gründen der zu langen Pause von fast zwei Jahren, die unterste Rippe zwischen Knochen und Knorpel, so dass lachen, husten, niesen und auf der Seite schlafen zur reinsten Höllenfolter wurde. Aber meine Motivation sportlich zu bleiben blieb vorerst bestehend. Ich wollte nur zwei Tage später ins Hallenbad meine Längen schwimmen gehen und merkte nach der ersten Schwimmbewegung, dass sich mein Körper kurz vor dem zerreissen und folglich am ertrinken befand. Ich machte dem Bademeister einen Gefallen und wollte ihm nicht zumuten, eine Leiche aus dem Wasser fischen zu müssen. Deshalb stellte ich meine Schwimmerkarriere vorerst mal ein.
Der Versuch, doch noch mal aufs Board zu stehen blieb nicht lange aus. Knapp zwei Wochen nach meinem Rippenriss stellte ich mich erneut auf das Brett und musste mit Schrecken feststellen, dass das gar nicht ging. So hat sich quasi ein Tagespass in Bier aufgelöst. Irgendwie musste ich ja die Schmerzen betäuben! ;-)
Nun denn, ich musste wohl oder übel akzeptieren, dass ich eine Sportlerpause einlegen musste.
Vergangenes Wochenende fühlte ich mich dann wieder so richtig erholt und strepte erneut nach Ertüchtigung. Der Samstag stand im Zeichen von Fahrradfahren und einer drei stündigen Wanderung, um den Körper mal wieder etwas auf zu wecken. Am Sonntag dann eine Stunde Wettkampfschwimmen ;-) als gäbe es kein Morgen mehr. Der Montag lies ich etwas gemütlich ausklingen mit einem Spaziergang auf den Gurten und eine Radfahrt um den Gurten rum.
Tja, und am Mittwoch wurde ich von einer Grippe lahm gelegt, die bis heute noch nicht ausgeklungen ist. Ist das der Preis den man bezahlen muss? Sport und ewige Wehwehchen oder kein Sport, gesund und dafür ein paar Pfunde zuviel auf den Hüften?! Na ja, ich gebe noch nicht ganz auf. Sofern Frau Holle noch einmal so richtig die Decken ausschüttelt stehe ich bald eine Woche lang wieder auf dem Brett und hoffe einfach mal, dass ich in dieser Woche ohne Brüche, Krankheiten oder sonstige physische Gebrechen überleben werde und somit endlich mein lang ersehnter Start in die Sportlerwelt schaffen kann.

7 Comments:
At 11:12 AM,
Senta said…
hey bella
ich glaub a dich!! nachdem ich offesichtlich dä iistig id sportlerwelt nöd gschafft han, bin ich überzoge, das wenigstens mis verwandte bluet das schaffe wird!! Nöd ufgähh!!! :-)
bussi vo dim cousinli
At 9:15 PM,
Mümü said…
Weimer das Jahr zämä a Frouelouf? ;-)
At 8:14 AM,
philippenstift said…
mach die blutgruppendiät! ohne sport die pfunde purzen lassen und die ernährung nicht einschränken, sonder auswiegen... ; )
Und wenn eine grippe, dann wenigstens eine magen-darm-geschicht, so erreicht man auch das idealgewicht... : )
At 2:50 PM,
Senta said…
WIE?? isch das im ernst ä frag wo du a mich stellsch? Wow :-)... Ich wär sofort debii, aber leider hämmer a säbem Weekend (10.6.) en Wettbewertb mit em Musigverein, döt chani nöd fähle :-(... Aber du, dä Chäsitzer isch am 28.4. wieder! Was meinsch? Entweder 4.2km secklä oder 10.5km nordic walkä?... Ich wär debii, aber nur wenn du au mit machsch! :-)
At 4:43 PM,
Mümü said…
Chäsitzerlouf...und das ohne Training?! Hmm, wie wäre es mit nächstem Jahr? ;-) Nein im Ernst. Anmeldeschluss ist ja erst am 16.4. so dass ich noch ein bisschen Zeit hätte, die Strecke versuchsweise abzujoggen! Ich werde es dir aber früh genug mitteilen, ok?! :-) Walken kann ich leider nicht, respektive habe es noch nie gemacht...!?!
At 1:08 PM,
niciii said…
Du schaffst das schon ;-)
At 5:47 PM,
Benno said…
Tja die Sache mit dem Sport. Nachdem ich mir neue Laufschuhe gekauft hatte, und zwei mal joggen war, musste ich merken, wie unfit ich doch bin, obwohl ich hie und da etwas velofahre.
Vielleicht war es somit ja auch gut, dass ich knapp den Kolkata Marathon verpasst hatte. Als ich hier angekam, am 25. Februar, habe ich nur noch die Plakate rumhaengen sehen: Kolkata Marathon, 25. Februar. So ein Pech, er war gerade vorbei. Wenn ich das zum voraus gewusst haette, dann haette ich nicht nur etwas mehr trainiert, sondern auch meinen Spulwurm und die paar Kilometer nach Kolkata einen Tag frueher abgespult, beziehungsweise waere die letzten 42km nach Kolkata gerannt statt geradelt...
Nun denn, freue mich ueber eine rege Partizipation meiner Verwandschaft am Chaesitzer. Ihr habt alle meine Unterstuetzung, und vielleicht schaffe ich es ja, naechstes Jahr auch wieder mit dabei zu sein...
Lieber Gruss
Benno
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