Mümü

...oder das Mädchen vom Lande...

24.8.06

Hund und Katz


Bekanntlich teilen Hund und Katz die Völker. Es gibt die Menschen, die voll auf Hunde abfahren und es gewaltig finden, wie viele sinnvolle oder unnötige Dinge man diesen Tieren beibringen kann und die Hündchen es als das Höchste empfinden, dem Herrchen gehorchen zu dürfen.
Dann gibt es die Menschen, die mit Hunden wahrlich nichts am Hut haben und ihr Leben nur Katzen widmen. Diese Tiere holen sich Kuscheleinheiten dann, wenn sie es brauchen, gehorchen kaum und wann, auch nur je nach Tagesform, spazieren Wochen in der Weltgeschichte um her und scheinen sich nicht zu überlegen, dass sich der Besitzer Sorgen machen könnte. Einfach egoistisch pur und trotzdem, oder gerade deswegen werden sie von den Fans so innig geliebt.
Natürlich gibt es noch die Menschen, die beide Tiere gleich gut mögen und diejenigen, die mit Viechern gar nichts anfangen können. Die sollen sich jedoch fürs Erste einen anderen Blogeintrag suchen.
Mir geht es darum, auf zu zeigen, dass die Charakteren von Hund und Katz auch auf Menschen übertragbar sein können. Habt ihr Euch schon mal Gedanken darüber gemacht, welches von den Beiden Vierbeinern ihr wohl sein könntet? Lasst Ihr Euch alles sagen, gehorcht aufs Wort wenn dafür ein "Läckerli" raus springt und lasst Euch betatschen wann immer die andern Euch betatschen wollen?
Oder seit Ihr Eigenständig, nehmt Euch was Ihr braucht und seit zufrieden, wenn immer mal was im Napf ist, könntet Euch dem ungeachtet auch ganz gut selber ernähren?
Diese Frage finde ich ganz unterhaltsam. Vor allem seit ich mit einem Freund darüber gesprochen habe, einen Hund gedenke zu sein und er mich dann klar und deutlich als Katze abgestempelt hat!
Grundsätzlich kann man Menschen recht gut in diese beiden Passformen drücken...! Versucht es mal und nehmt Euren Partner bei Fuss und geht Gassi... wenn dieser einen im Regen stehen lässt, war’s wohl eine Katze! ;)

3.8.06

Eine Geschichte

Es war einmal ein kleiner süsser Stinklurch. Er nannte sich Lurchi. Lurchi stinkte den ganzen Tag so vor sich hin. Mal stinkte er da, mal hier, mal anderswo. Hauptsache es wurde gestunken. Auf einmal verleidete ihm das stinken und so beschloss er, eine Wanderung auf sich zu nehmen, um dem stinken zu entkommen. Er wanderte durch Wälder, über Felder, machte Rast an irgendwelchen Teichen und riskierte sein Leben auf Schnellstrassen. Er schaffte es jedoch unversehrt an einen grossen See zu gelangen. Am See angekommen wusste er jedoch nicht, was er dort nun machen soll. So stinkte er halt wieder etwas vor sich hin, bis sich eines schönen Tages der Sali zu ihm gesellte. Sali roch ebenfalls sehr schlecht, war aber ein Salamander und aus diesem Grunde etwas grösser als der Lurchi. Lurchi war nun froh, dass dank der grösseren Beschaffenheit dieses Wesens jemand in seiner Nähe war, der nun noch mehr stinkte als er. So stinkten die Beiden etwas um die Wette und waren froh, einander gefunden zu haben. Zusammen zu stinken war doch einiges friedlicher als alleine zu stinken.
Nun, die beiden konnten jedoch nicht nur noch Tag ein Tag aus vor sich hin stinken. So beschlossen sie, einmal in den See zu hüpfen, um zu baden. Dort trafen sie auf Quali. Quali ist ein Qualquäppchen, welches gerade frisch zur Schule ging. Die beiden waren fasziniert von Quali. Sie wussten ja nicht, dass es noch anderes zu geben scheint im Leben als nur zu stinken. So liesen sie sich vieles von Quali erzählen bis eines Tages auch das langweillig wurde. Vor lauter Langeweile flutschte Lurchi die Zunge raus und schwup war Quali weg. Sali war so betroffen über den Verlust, dass er kurzerhand Lurchi frass. Aus lauter Trauer, nun wieder alleine auf der Welt zu sein, stellte sich Sali ein paar Tage später dem Leben und hielt so lange die Luft an, bis es ihm nur noch übel wurde. Deshalb atmete er dann wieder weiter und machte sich auf den Weg dort hin, wo er her gekommen ist.